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7 Dinge, die jeder Gärtner im September tun sollte

🌱 7 Dinge, die jeder Gärtner im September tun sollte

Einleitung:
Der September ist im Garten ein Monat voller Gegensätze: Einerseits bringt er uns die reiche Ernte, andererseits kündigt er schon den Herbst und die Vorbereitung auf den Winter an. Wer jetzt ein paar wichtige Arbeiten erledigt, sichert nicht nur eine tolle Ernte, sondern auch einen guten Start ins nächste Gartenjahr. Hier sind 7 Dinge, die du im September im Garten unbedingt tun solltest.


1. 🍏 Erntezeit genießen

Apfelernte im Garten

Der September ist der Höhepunkt der Obsternte. Äpfel hängen schwer an den Bäumen, Birnen strahlen goldgelb, und Zwetschgen und Pflaumen locken mit süßem Duft. Es ist die Zeit, in der man Körbe voller Früchte nach Hause trägt – ein Gefühl, das viele Kleingärtner mit Freude erfüllt. Wichtig ist jetzt, die Früchte rechtzeitig zu ernten: Überreife Früchte fallen oft herunter, werden von Wespen befallen oder faulen schnell.

Tipp: Feste Äpfel eignen sich für die Lagerung im kühlen, dunklen Keller. Weiche Früchte solltest du gleich verarbeiten, etwa zu Apfelmus oder Kompott. Wer Lust auf etwas Besonderes hat: Apfelringe im Backofen trocknen – so hast du gesunde Snacks für den Winter.


2. 🥕 Gemüse einbringen und lagern

Gemüseernte im Korb

Auch im Gemüsegarten ist jetzt Hochbetrieb. Kürbisse leuchten in sattem Orange, Zucchini wachsen manchmal schneller, als man sie ernten kann, und Kartoffeln warten auf ihre letzte große Ernte. Damit die Mühe des Sommers nicht umsonst war, ist eine richtige Lagerung entscheidend. Kartoffeln lieben es dunkel, kühl und luftig – nur so bleiben sie lange genießbar. Bohnen lassen sich wunderbar blanchieren und einfrieren, während Kürbisse oft monatelang halten, wenn man sie trocken und frostfrei lagert.

Tipp: Wer Platz hat, kann im Keller kleine Regale oder Kisten nutzen, um Gemüse gut voneinander zu trennen. So beugt man Fäulnis vor und hat bis weit in den Winter hinein Freude an der eigenen Ernte.


3. 🌷 Frühling vorbereiten: Blumenzwiebeln setzen

Blumenzwiebeln pflanzen

Auch wenn der Herbst Einzug hält, lohnt sich der Blick in die Zukunft. Im September beginnt die Pflanzzeit für Blumenzwiebeln wie Tulpen, Narzissen und Krokusse. Sie brauchen die Kälte des Winters, um im Frühling in voller Pracht zu erblühen. Wer jetzt pflanzt, darf sich im nächsten März und April über farbenfrohe Beete freuen.

Tipp: Setze die Zwiebeln in Gruppen – das wirkt natürlicher als in Reih und Glied. Und nicht vergessen: Die Faustregel lautet, die Zwiebeln zwei- bis dreimal so tief einzupflanzen, wie sie hoch sind. Wer mag, kann die Beete gleich mit etwas Kompost aufwerten, damit die Frühblüher im Frühjahr kräftig austreiben.


4. 🌿 Rasen fit machen für den Winter

Rasenpflege im September

Der Rasen hat über den Sommer viel mitgemacht: Hitze, Trockenheit oder starke Nutzung. Damit er gut über den Winter kommt, ist jetzt die richtige Pflege wichtig. Im September lohnt es sich, den Rasen zu vertikutieren, um Moos und alte Reste zu entfernen. Anschließend ein Langzeitdünger mit viel Kalium – das stärkt die Grashalme und macht sie widerstandsfähiger gegen Frost.

Tipp: Schneide den Rasen im Herbst nicht zu kurz. Ein letzter Schnitt auf etwa 5 cm Höhe schützt die Grasnarbe vor Krankheiten und sorgt dafür, dass er im Frühling wieder frisch austreibt.


5. ✂️ Stauden & Beete pflegen

Staudenpflege im Herbst

Während die Sommerblumen langsam verblühen, ist es Zeit, den Staudenbeeten Aufmerksamkeit zu schenken. Viele Pflanzen profitieren davon, wenn man sie zurückschneidet – das gibt Kraft für das nächste Jahr. Auch Kräuter wie Schnittlauch, Petersilie oder Basilikum solltest du jetzt ernten und haltbar machen. Am einfachsten: klein schneiden und einfrieren.

Tipp: Wer seine Beete im Winter nicht kahl sehen möchte, kann auf Gründüngung setzen. Pflanzen wie Phacelia oder Gelbsenf schützen den Boden, verhindern Unkraut und verbessern die Erde für das nächste Jahr.


6. 🦔 Lebensraum für Tiere schaffen

Igel im Laubhaufen

Im September beginnt die Natur langsam, sich zurückzuziehen – aber für viele Tiere wird es jetzt erst richtig spannend. Igel sind auf der Suche nach geeigneten Plätzen für ihren Winterschlaf. Ein kleiner Laubhaufen oder ein unaufgeräumtes Eckchen im Garten kann ein echtes Paradies sein. Auch Bienen freuen sich über späte Blüher wie Astern oder Fetthennen, die ihnen bis in den Oktober hinein Nahrung liefern.

Tipp: Räume nicht zu ordentlich auf – ein Insektenhotel oder alte Stauden sind für viele Tiere überlebenswichtig. Und wenn im Herbst Blätter fallen: Lass einen Teil einfach liegen, die Tierwelt dankt es dir.


7. 🔥 Den Garten gemütlich machen

Feuerschale im Garten

Der September lädt dazu ein, den Garten nicht nur zu pflegen, sondern auch bewusst zu genießen. Die Abende werden zwar kürzer, aber oft sind sie noch mild. Eine Feuerschale, ein paar Kerzen oder Solarlampen sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre. Auch Kürbisse machen sich nicht nur als Suppe gut, sondern auch als Deko – ob geschnitzt, bemalt oder bepflanzt.

Tipp: Mach den Garten zu einem Ort der Entschleunigung. Ein Abend im Freien mit einer warmen Decke, einer Tasse Tee und flackerndem Feuer ist oft genauso wertvoll wie eine große Ernte.


Schlusswort:
Mit diesen sieben Tipps nutzt du den September optimal: Du erntest, genießt, pflegst – und stellst die Weichen für das kommende Jahr. 🌻
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